PERSPEKTIVE SÜD Ausgabe Nr.5/2006

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ISSN (Printausgabe): 1991-7252
Erscheint am 6.Oktober 2006
44 Seiten
Einzelheft: 4,-


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Erschienen im Frühjahr 2006
87 Seiten, zahlreiche Bilder
Preis: 12,-
ISBN: 3-9502184-0-8

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Fünf Millionen PalästinenserInnen leben seit den Vertreibungen 1948 und 1967 in der Diaspora, davon sind mindestens 1,2 Millionen zu einem Leben in Flüchtlingslagern gezwungen. Ein wichtiger Grund des Scheiterns aller bisherigen Friedensinitiativen zwischen Palästina und Israel war die Ausblendung des von der UNO verbrieften Rechts auf Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge in ihre Heimat.
Die Unkenntnis der Hintergründe und Ursachen des Konfliktes, das Ausmaß der öffentlichen Desensibilisierung durch verzerrte und bruchstückhafte Berichterstattung und die mediale Unterrepräsentanz des Schicksals der palästinensischen Flüchtlinge führen zu einer widersprüchlichen Situation:
Die Europäische Union fungiert zwar gegenwärtig als internationale Kraft, die ferner auch von arabischer Seite als grundsätzlich objektiv und neutral anerkannt wird, gleichzeitig gibt es in der europäischen Öffentlichkeit und der europäischen Außenpolitik Lücken, was die Kenntnis der palästinensischen Gesellschaft und insbesondere der Situation der palästinensischen Flüchtlinge betrifft. Die vorliegende Publikation ist ein authentisches Zeugnis der Forderungen, des Schicksals und der Hoffnungen der palästinensischen Flüchtlinge. In zahlreichen Gesprächen und Interviews mit den Flüchtlingen und ihren politischen RepräsentantInnen sowie mit den VertreterInnen der zivilgesellschaftlichen Organisationen in den Flüchtlingslagern im Libanon entstand ein detailliertes Bild über das Leben der vertriebenen PalästinenserInnen.

 

 

  • Leitartikel
    Der Krieg und sein Echo in Europa
    REDAKTION
    107 Zeilen


  • Der Krieg und das Mädchen
    Die derzeitigen Kriege und ihre Tendenz zum Völkermord und zum totalen Krieg
    OLIVER HASHEMIZADEH
    251 Zeilen


  • LeserInnenbrief
    Über den Lateinamerikagipfel, Hugo Chávez, Mahmud Ahmedinedschad und die europäische Linke
    50 Zeilen